Prag

Prag ist die Hauptstadt der Tschechischen Republik. Sie wird hundertürmig, golden, berühmt und altertümlich genannt. Sie ist eine der schönsten Grossstädte Europas und hat über eine Million Bewohner. Sie ist der Sitz verschiedener Staatsorgane: des Parlaments, des Präsidenten und der Regierung und hier geschieht immer etwas Neues. Sie ist ein kulturelles, geselschaftliches und Handlungszentrum. Die Geschichte hinterließ hier ihre Spuren und so Prag ist die einzigartige Galerie der Baustile. Hier konnen wir Häuser, Kirchen, Kloster und verschiedene Baudenkmäler aus allen Epochen finden.
In Prag kann man viele Sehenswürdigkeiten besichtigen. Ich denke, dass es am besten und am interessantesten ist, am Pulverturm den Stadtbummel zu beginnen und den Königsweg durchzugehen. Weil wenn man entlang diesen Weg geht, kann man die Mehrzahl der Sehenswürdigkeiten Prags sehen und bewundern. Der Konigsweg ist der bekannteste Weg in Prag. Es beginnt am Pulverturm und führt durch die Celetná Gasse auf den Altstädterring, dann auf den Kreuzherrenplatz und weiter uber die Karlsbrücke, durch die Kleinseite und die Neruda Gasse zum Hradschin-zur Prager Burg. Er heißt Konigsweg, weil seit Ende des 14. bis Ende des 15. Jahrhunderts wohnten die Könige nicht auf der Prager Burg, sondern etwa dort, wo sich heute das Repräsentationshaus befindet. Auf der Prager Burg erledigten sie nur ihre Amtsgeschäfte oder ritten dorthin zur Krönung.
Der Pulverturm, der Anfang des Königswegs, ist ein gotischer Bau aus dem Ende des 15. Jahrhunderts, errichtet von Matěj Rejsek. Er was einst wahrscheinlich ein Schießpulverlager. Vom Pulverturm geht man durch die Celetná Gasse auf den Altstädterring. Es ist ein historisches Zentrum der Stadt und der Schauplatz wichtiger historischer Ereignisse. Er war Zeuge der Krönungsumzüge der böhmischen Könige, aber leider auch der Hinrichtung der tschechischen Herren nach der verlorenen Schlacht auf dem Weissen Berg. Hier befinden sich Häuser mit prachtvollen, farbigen Fassaden und schönen Giebeln. Zu den schönsten gehören das gotische Haus „Zur steinernen Glocke“ und das benachbarte Kinský Palais, vielleicht der schönste Rokokobau in Prag. Hier können wir auch 3 bedeutende Baudenkmäler bewundern. Hier steht das Alstädter Rathaus. Jede volle Stunde stehen von diesem Rathaus Massen von Touristen und sie bewundern die Prager Aposteluhr. Im oberen Teil in den zwei Fensterchen erscheinen die Figuren der zwölf Apostel. Und im unteren Teil befindet sich die Kopie der Kalenderscheibe von dem bekannten tschechischen Maler Josef Mánes. Auf der Kalenderscheibe ist der Tierkreis und die runden Bilder, die die einzelnen Monate in Szenen aus dem Landleben darstellen. Das Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und nach der Sage wurde die Aposteluhr von Uhrmeister Hanus gestellt. Aber in der Tat wurde sie von Uhrmeister Mikolas z Kadane im Jahre 1410 zusammengesetzt. Die Innendekorationen der Aposteluhr bilden die Gemölde von Mikoláš Aleš. Und im Rathausgebäude befindet sich der beliebteste Trauungssaal Prags. Auf dem Altstädterring steht auch die Teynkirche, die im 14. Jahrhundert gegründet wurde. Hier wirkte der Hussitenprediger und Bischof Jan Rokycana. Er und auch der bekannte dänische Astronom Tycho de Brahe, der am Hof Rudolfs des Zweiten wirkte, liegen hier begraben. Das große Denkmal von Ladislav Šaloun in der Mitte stellt den berühmten Reformator und Prediger Magister Jan Hus dar, der in Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Wenn man auf dem Altstädterring eine kleine Pause macht, kann man von hier zur Judenstadt oder zur Bethlehemskapelle gehen. Zur Judenstadt Josefov kommt man durch die Pariser Strasse mit ihren schonen Sezessionswohnhäusern. Sie ist nach Kaiser Josef dem Zweiten genannt, weil er ihren Bewohnern viele Rechte und Ermäßigungen leistete. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hatten hier die lebenden Einwohner, die Juden, nicht die gleichen Rechte wie andere Einwohner Prags. Hier konnen die Touristen den alten judischen Friedhof besichtigen. Hier ist das Grab von Rabbi Low, des legendären Schöpfers des Golems, zu finden. Die Altneusynagoge bietet die Dokumentation der Geschichte der böhmischen Juden an. Man kann auch die Bethlehemskapelle unweit des Ringplatzes besichtigen. In dieser Kapelle hat Jan Hus seine berühmten Predigten gehalten.
Vom Altstädterring geht man durch die enge Karlova Gasse und kommt auf den Kreuzherrenplatz. Die Statue vor der Kirche stellt Karl den Vierten dar. Er war der bedeutende König von Böhmen und der Kaiser des römischen Reiches. Unter seiner Herrschaft erreichte Prag den großten Aufschwung. Er ist der Gründer der Prager Universität und er ließ auch die Karlsbrücke bauen. Sie gehört zu den beliebtesten Promenaden Prags und Gäste aus aller Welt bewundern auf der Brücke das Panorama der Prager Burg. Heute ist die Karlsbrücke mit 30 Statuen und Statuengruppen verziert. Die ältesten davon stammen aus dem 17. Jahrhundert und ihre Verfasser sind z.B. Bildhauser Brokof und Braun. Die bekannteste und alteste von den Statuen ist der Heilige Nepomuk.
Dann führt der Königsweg durch die Kleinseite mit ihren schmalen, krummen, poetischen Gassen. Hier ist die berühmte Nikolauskirche zu finden. Es ist ein der wertvollsten Denkmäler der Prager Barockzeit. Dieser Bau stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie wurde von dem bekannten Baumeister Kristof Dientzenhofer und von seinem Schwiegersohn Lurago erbaut. Typisch für die Kleinseite und die Nähe der Prager Burg sind viele schöne Ziergartenanlagen. Dann gehen wir weiter durch die Neruda Gasse. Sie war früher der Hauptzugang zur Burg und ist bekannt nach dem tschechischen Dichter Jan Neruda, der im Haus „Zu den zwei Sonnen“ lebte.
Von dort kommen wir endlich zum Hradschin, wo sich die Prager Burg befindet. Die ersten Erwähnungen über dieses Baudenkmal stammen schon aus dem 9. Jahrhundert. Die Burg wurde von dem böhmischen Fürsten Bořivoj begründet. Die Umgebung der Burg wurde schön längst vor der Ankunft der Slawen besiedelt. Die Burg selbst wurde schrittweise von den Primisliden gebaut. Einen großen Aufschwung fur die Prager Burg bedeutete die Regierung des Kaisers Karl des Vierten.
Die Burg besteht aus 3 Burghöfe. Im ersten ist der Mattiastor zu finden. Im zweiten befindet sich die Bildergalerie der Prager Burg und der Spanischer Saal im Renaissancestil, der den repräsentativen, politischen und kulturellen Zwecken dient. Im dritten konnen wir den Wladislawsaal finden. Es ist ein spätgotischer Bau mit den Renaissanceelementen, in dem in früheren Zeiten die Ritterduelle verliefen. Heutzutage wird hier der Präsident der Tschechischen Republik gewählt und genannt. Hier steht auch die großte und berühmteste Kirche Prags: der Sankt-Veits-Dom. Seiner Aufbau wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auf der Stelle der damaligen Rotunde auf den Befehl Karl des Vierten begonnen. Den Entwurf des Doms arbeitete Baumeister Mattias von Arras aus. Er ist aus Frankreich gekommen. Er begann diesen Dom zu bauen. Nach seinem Tod setzte sein Werk sein Nachfolger Peter Parler fort. Dieser Baumeister stammte aus der deutschen Stadt Gmünd. Nach ihm setzten den Bau des Doms seine Sohne fort. Dann aber wurde der Aufbau des Doms fur sehr lange Zeit untergebrochen. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er wieder erneut und endlich im Jahre 1929 wurde der Dom vollendet. Unsere Aufmerksamkeit verdienen bestimmt gemalte Fenster des Doms, die z.B. von den Künstlern Max Švabinský, Cyril Bouda und Karel Svolinský verziert wurden. Im Dom liegen einige Fürsten der Primisliden begraben und hier sind auch die sterblichen Überreste einiger böhmischen Könige bewahrt. Die wichtigste Stelle im Dom ist die Sankt-Wenzelskapelle, deren Wände mit den Halbedelsteinen bekleidet sind. Im Sankt-Veits-Dom werden auch die böhmischen Kröningskleinodien aufbewahrt. Sie sind geschlossen und man braucht 7 Schlüssel um den Raum zu öffnen. Diese Schlüssel bewahren die wichtigsten Persönlichkeiten der Republik.
Weitere Anziehungspunkte des Areals sind die romantische Sankt-Georgs-Basilika, der Königsgarten und das im Renaissancestil erbaute königliche Lustschloß Belvedér, vor dem die bekannte singende Fontäne steht. Sehr attraktiv ist auch die Goldene Gasse mit seinen kleinen, reizvollen Häuschen aus dem 16.J.hundert, die mit vielen Sagen umgewoben ist. Hier sollte Ridolf der Zweite seinen Alchimisten nachgegangen sein. Die Sage erzählt, dass die Alchimisten von diesem Kaiser beauftragt wurden, das Gold für ihn herzustellen.
Hier auf der Prager Burg endet der Königsweg, aber in Prag befinden sich viele andere wichtige Sehenswürdigkeiten und Orte. Zum Beispiel wenn man sich unterhalten möchte, kann man am Abend das Nationaltheater besichtigen. Auf dieses Theater sind die Prager sehr stolz, weil es nur dank den großen finanziellen Sammlungen unter allen Einwohnern am Anfang des 19.J.hunderts entstehen konnte.
Das weitere wichtige Gebäude Prags ist die älteste Universität in Mitteleuropa. Sie heißt Karlsuniversität und wurde von Karl dem Vierten im Jahre 1348 gegründet. Das Hauptgebäude der Universität ist das so genannte Karolinum. Zu den berühmtesten Persönlichkeiten, die hier wirkten, gehörten Magister Jan Hus, Jeroným Pražský und Arzt Jan Jessenius, der hier die erste öffentliche Obduktion durchführte.
Die Prager Burg ist jedoch nicht die einzige Burg, die es in Prag gibt. Aud den steilen Felsen über dem Fluß Moldau steht die Burg Vyšehrad, die unsere Ahnen erbauten. Früher diente sie zum Schutz des Wasserweges auf der Moldau. Diese Burg ist nach der Sage mit dem Anfang der tschechischen Geschichte verbunden. Die Sage erzählt von Krok, der älteste und weiseste Sohn des Urvaters Tschechs. Götter und Geister erscheinen ihm und sagten ihm, dass er einen neuen sicheren Wohnsitz auf den hohen Felsen des Moldauufers ausbilden soll. Die Burg Vyšehrad ist ziemlich groß, aber das zweitgroßte Bauobjekt mach der Prager Burg ist in Prag Klementinum. Diesen Bau begannen die jesuiten als ihre Residenz zu bauen. Heutzutage ist das die wissenschaftliche und kulturelle Institution, eng mit der Karlsuniversität verbunden. Hier befindet sich die staatliche Bibliothek der Tschechsichen Republik, wo über 5 Millionen Buchbände aufbewahrt werden.
Alle diese Objekte, die ich genannt habe, sind historische Gebäude und Baudenkmäler und die meisten jungen Leute finden sie prächtig und toll aber auch langweilig. Sie möchten nicht nur diese Sehenswürdigkeiten besichtigen, sondern auch Spaß in det Stadt haben und sie möchten sich unterhalten. Für diesen Zweck ist der Wenzelsplatz die beste Ort, wenn die Jugendlichen die Stadt nicht sehr gut kennen. Der Wenzelsplatz stellt das Handelszentrum Prags dar. Er ist eigentlich kein Platz, sondern eine lange breite Straße, auf der der Verkehr wesentlich geschränkt ist. Die Gebäude hier sind überwiegend aus dem 20.Jahrhundert und hier befinden sich viele Geschäfte, Warenhäuser, Hotels, Kinos, Restaurants, Theater, Konditoreien usw... Und wegen vieler Kulturveranstalltungen kommen hierher junge Leute sehr gern. Früher in der Geschichte spielten sich hier verschiedene Märkte ab. In seinem Oberteil wurde regelmäßig mit den Pferden gehandelt, darum hießt er Roßmarkt. Den Wenzelsplatz beherrscht das Gebäude des Nationalmuseums und darunter steht die Reiterstatue des böhmischen Fürsten Sankt Wenzel von Myslbek.
Ein großes Problem in Prag stellt der Stadtverkehr dar. Deswegen wurde in den 70ger Jahren mit dem Aufbau der Matro angefangen. Den Stadtverkehr besorgen auch Straßenbahnen und Busse. In Prag gibt es viele Straßenbahnlinien, die sehr kompliziert sind und es ist schwer für die Fremden sich in dieser großen Stadt zu orientieren. In pRag können wir auch den Flugplatz Ruzyně finden. In den letzten Jahren hat er sich sehr geändert. Neue Hangars wurden aufgebaut und alles ist mehr modern. Einen guten Ruf besitzt Prag als Industriestadt. Hier entwickeln sich die Maschinenindustrie, elektrotechnische Industrie, Nahrungsmittelindustrie und viele andere Zweigen. Für seine besondere Atmosphäre ist Prag immer wieder von vielen Touristen aus aller Welt aufgesucht. Ich selbe liebe Prag, weil sie so schön ist, weil man so viele Sehenswürdigkeiten besichtigen kann und weil man Leute aus aller Welt betreffen kann.

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  23. říjen 2007
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Komentáře k referátu Prag

Bedřich, Praha - bedrich@
Katastrophe. So darf ein deutscher Text keinesfalls aussehen. Im Stil ist dies kein deutscher Text, vielmehr eine (schlechte) tschechische, langweilig gefasste, Erzählung, aus dem Tschechischen buchstäblich ins Deutsche übersetzt. Deutsch spricht man einfach anders - im Satzbau, im Stil, im Wortschatz... Jedenfalls nicht so, wie es hier geschrieben steht.
... a pro ty, kteří neporozuměli, dodávám: takhle německý text rozhodně nemá vypadat, toto je jen chatrně - slovo od slova - z čestiny do německých slov přeložený český text. Němčina se vyjadřuje jinak. Číst to je trapné, německy se prostě stylizuje, formuluje i mluví - jinak. Chudáci maturanti, kteří mylně získají představu, že tenhle paskvil je němčina.